Meilen sammeln 2026: Die Trends und 4 Tipps, die jedes Jahr gelten

Episode 9 · Grundlagen · 1. Januar 2026 · 70 Min.

Lieber als Podcast hören?

„Wird das Meilensammeln jetzt schwieriger oder einfacher?“ Diese Frage taucht mit jedem neuen Jahr wieder auf.

Neue Regeln, neue Aktionen, neue Kreditkarten: Gefühlt bringt jeder Monat eine Änderung, und jede sorgt für Stress. In dieser Folge zeigen wir dir, welche Entwicklungen wir für 2026 erwartet haben und wie du aus jeder Veränderung ein gutes Sammeljahr machst.

Darüber sprechen wir in Episode 9

  1. Warum eine Änderung nicht automatisch eine Verschlechterung ist
  2. Wie KI die Suche nach Prämienflügen verändert
  3. Warum US-Kreditkarten nichts für Einsteiger sind
  4. Welche vier Tipps dein Sammeljahr stärker machen

Diese Folge ist perfekt für dich, falls du …

  • bei jeder Programmänderung zweifelst, ob sich das Sammeln noch lohnt
  • überlegst, ob US-Kreditkarten ein guter Einstieg ins Meilensammeln sind
  • bisher nur in einem einzigen Programm sammelst

Hör rein und finde heraus, wie du aus jeder Änderung ein starkes Sammeljahr machst:

Aktuelle Kreditkarten-Deals

Stand: 19. Oktober 2026

Mit einer Miles-&-More-Kreditkarte sammelst du bei jedem Einkauf Meilen und schützt sie vor dem Verfall. In Deutschland kommen die Karten von der Deutschen Bank, in Österreich sammelst du mit der Austrian Miles & More Premiumcard oder über Diners Club. Boni und Gebühren ändern sich laufend, hier steht, was heute gilt. Mindestumsatz und Fristen stehen jeweils beim Anbieter.

🇩🇪 Deutschland

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Für Allrounder mit Verfallschutz

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20.000

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Für Miles & More ohne Jahresgebühr

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1 Meile pro 2 €

Ohne Jahresgebühr, dafür ohne Schutz vor dem Meilenverfall.

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🇦🇹 Österreich

Austrian Miles & More Premiumcard

Für die beste Sammelrate

Austrian Miles & More Premiumcard

1 Meile pro 1,50 €

Meilen direkt auf dein Miles-&-More-Konto, mit Verfallschutz.

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Diners Club Gold Card

Für günstigen Verfallschutz

Diners Club Gold Card

1 Meile pro 2 €

Bonuspunkte gehen automatisch zu Miles & More, mit Verfallschutz.

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Diners Club Vintage Card

Für die meisten Lounge-Besuche

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1 Meile pro 2 €

Wie die Gold Card, dazu acht Lounge-Besuche im Jahr.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Programmänderung ist nicht automatisch eine Verschlechterung. Urteile erst, wenn du eigene Erfahrungen damit gemacht hast.
  • KI senkt die Hürde für den Einstieg, liefert aber oft veraltete oder falsche Antworten. Je gezielter deine Frage, desto besser die Antwort.
  • US-Kreditkarten locken mit hohen Boni, verlangen aber viel Erfahrung: Credit Score, Jahresgebühren, US-Telefonnummer und Telefonate auf Englisch.
  • Communities wachsen schnell. Dort erfährst du von Deals in Echtzeit, liest aber auch viel Halbwissen.
  • Entwertungen gehören dazu. Wer ein Ziel hat, in mehreren Töpfen sammelt und flexibel bleibt, kommt trotzdem gut voran.

Kapitel

  • 00:00 Wird Sammeln 2026 schwieriger oder einfacher?
  • 01:16 Panikmache vs. erste Erfahrungen
  • 03:00 Rückblick: Der PAYBACK-Partnerwechsel
  • 08:56 Coupon-Multiplikatoren: Früher vs. heute
  • 11:52 PAYBACK in Österreich
  • 13:27 Miles & More: Das dynamische Prämiensystem
  • 20:04 Günstiger ab dem EU-Ausland, auch mit Meilen
  • 21:04 Entwertungen bei Amex Membership Rewards
  • 24:09 Neustart der Austrian Miles & More Karten
  • 27:02 Trend 1: KI in der Prämienflugsuche
  • 31:43 Trend 2: Der Hype um US-Kreditkarten
  • 39:46 Trend 3: Communities wachsen rasant
  • 47:14 Ausblick 2026: Banken mit Bonusprogrammen
  • 48:07 RevPoints: Mehr Transferpartner als Amex
  • 50:33 Neue Cashback-Modelle mit Meilen
  • 52:40 Prognose: Kommt eine Revolut-Kreditkarte?
  • 54:49 Mehr Prämienverfügbarkeiten?
  • 57:02 Entwertungen bleiben Teil des Spiels
  • 1:02:09 Tipp 1: Die richtige Einstellung
  • 1:03:08 Tipp 2: Mit Ziel und Strategie sammeln
  • 1:03:45 Tipp 3: Mehrere Sammeltöpfe aufbauen
  • 1:07:08 Tipp 4: Die Kraft der Community nutzen
  • 1:09:07 Welche Trends siehst du für 2026?

Zusammenfassung der Episode

Eine Änderung ist noch keine Verschlechterung

2025 war ein bewegtes Jahr für alle, die Punkte und Meilen sammeln. Andreas stört dabei vor allem eines: Sobald ein Programm eine Änderung ankündigt, malen viele den Teufel an die Wand, oft bevor jemand eigene Erfahrungen damit gemacht hat.

Sein Beispiel ist die Umstellung bei Miles & More. Vorher fielen Worte wie „Meileninflation“, danach fand Andreas für Business-Class-Flüge auf der Kurzstrecke in Europa mehrere gute Angebote. Kevins Bild dazu: Wo eine Tür zugeht, geht oft eine neue auf.

Rückblick: Was die Sammelszene 2025 bewegt hat

In Deutschland hat PAYBACK seinen großen Supermarktpartner gewechselt, seither sind EDEKA, Netto und Marktkauf dabei. Technisch lief das für Andreas weitgehend reibungslos, fehlende Punkte buchte der Kundenservice nach. Für Österreich hat Kevin in einem eigenen Video gesammelt, wie du beim Einkaufen Punkte und Meilen sammelst.

Bei Miles & More gibt es für Prämienflüge mit Lufthansa, Swiss und Austrian keine feste Meilentabelle mehr. Kevin vermisst vor allem einen Richtwert: Bei Flying Blue von Air France und KLM kennst du zumindest den niedrigsten Preis, bei Miles & More ist jede Suche eine Überraschung. Dafür kann ein Start im europäischen Ausland deutlich weniger Meilen kosten, so wie du es von Cash-Tickets aus Episode 1 kennst. Wie groß der Unterschied zwischen Wien und Oslo sein kann, hörst du ab Minute 20:04.

Im August 2025 hat American Express bei Membership Rewards die Transferverhältnisse zu mehreren beliebten Airline-Partnern verschlechtert, darunter Emirates, Qatar Airways und Cathay Pacific. Für Qatar-Flüge kannte Kevin einen Umweg über Avios, die Meilenwährung, die sich mehrere Airlines wie British Airways, Iberia und Qatar Airways teilen. Wie er funktioniert, hörst du ab Minute 21:04.

Ende 2025 haben die Miles-&-More-Kreditkarten den Herausgeber gewechselt: in Deutschland von der DKB zur Deutschen Bank, in Österreich von Card Complete zu Erste Bank und Sparkasse. Viele sorgten sich um ihren Meilenschutz, doch niemand verlor automatisch Meilen. Was du beim Kartenwechsel beachten musst, fasst Andreas in seinem kostenlosen Guide zu den Miles-&-More-Kreditkarten zusammen. Was die Karten heute leisten, besprechen wir in Episode 8.

→ Zu den aktuellen Kreditkarten-Deals

Trend 1: KI in der Prämienflugsuche

Viele Einsteiger verschaffen sich heute mit ChatGPT und Co. einen ersten Überblick. Das senkt die Hürde, hat aber eine Kehrseite: KI klingt selbstbewusst, liefert aber oft veraltete oder aus dem Zusammenhang gerissene Informationen und erfindet manchmal Zusammenhänge. Andreas’ Rat: Gib der KI eine klare Richtung vor. Je allgemeiner deine Frage, desto eher klingt die Antwort richtig und liegt trotzdem daneben.

Auch die Suche nach Prämienflügen verändert sich. Wer sich auskennt, lässt KI-Assistenten nach Verfügbarkeiten suchen und prüft die Ergebnisse selbst. Zum Zeitpunkt der Aufnahme testete Singapore Airlines sogar eine KI-Suche in der eigenen Prämiensuche, für beide eine Überraschung.

Trend 2: US-Kreditkarten sind nichts für Einsteiger

Auf Social Media gelten US-Kreditkarten gerade als Wunderwaffe. Der US-Markt ist groß und umkämpft, die Willkommensboni sind hoch und die Zusatzvorteile oft stärker als bei uns. Kevin sammelt selbst seit sechs Jahren mit US-Karten und hat dank doppelter Staatsbürgerschaft einen Heimvorteil.

Trotzdem sind sich beide einig: Du brauchst Erfahrung mit Kreditkarten und Vielfliegerprogrammen bei uns, musst die Transferverhältnisse kennen und solltest keine Scheu haben, mit Banken auf Englisch zu telefonieren. Welche Stolpersteine Kevin nach sechs Jahren mit US-Karten noch kennt, hörst du ab Minute 31:43. Andreas’ Fazit: Fang erst damit an, wenn du im deutschsprachigen Raum alles verstanden und ausgeschöpft hast.

Trend 3: Communities wachsen

Auf Facebook, WhatsApp, Telegram und Discord entstehen überall Gruppen rund um Punkte, Meilen und Couponing. 2025 hat das Sammeln so viele Menschen erreicht wie nie zuvor. Doch je mehr Menschen mitreden, desto mehr Halbwissen kursiert, und Lücken in den Programmen sind oft nach zwei Tagen wieder geschlossen. Andreas freut sich trotzdem über jeden Erfolg, den ihm jemand schickt, vom ersten Business-Class-Flug bis zum gelungenen Einkauf.

Ausblick: Was wir für 2026 erwartet haben

Immer mehr Banken bauen eigene Bonusprogramme auf, deren Punkte du zu Vielfliegerprogrammen überträgst, etwa die niederländische Onlinebank bunq. Vorreiter ist für beide Revolut mit RevPoints: Zum Zeitpunkt der Aufnahme war es aus österreichischer Sicht das einzige Programm mit Transferpartnern in allen drei Airline-Allianzen, im Verhältnis 1:1 und in Echtzeit.

Dazu kommen Cashback-Modelle, bei denen du dir das Cashback als Meilen auszahlen lässt. In Deutschland arbeitete zum Zeitpunkt der Aufnahme eine erste Cashback-Plattform direkt mit Miles & More zusammen. Andreas’ Prognose: Revolut könnte eine eigene Kreditkarte mit Willkommensbonus bringen.

Bei Prämienflügen rechnet Kevin mit mehr Verfügbarkeit, sobald die Airlines ihre bestellten Flugzeuge bekommen. Auch die Economy kann sich lohnen, gerade für Familien in der Hauptreisezeit, denn zu viert in der Business Class wird es schnell schwierig.

Entwertungen wird es weiter geben, mal kleiner, mal größer. Wer sich vom Meilensammeln durch eine einzige Entwertung abhalten lässt, hat für Kevin das System nicht verstanden.

Vier Tipps für ein starkes Sammeljahr

Zum Schluss geben Andreas und Kevin vier Tipps, die du sofort umsetzen kannst, egal ob du neu startest oder schon länger sammelst.

Checkliste: Vier Tipps für jedes Sammeljahr

  • Gelassen bleiben: Beobachte eine Änderung, versteh sie und pass dich an, bevor du sie schwarzmalst.
  • Mit Ziel sammeln: Überleg dir, wofür du sammelst, und lern, wie Programme und Transferverhältnisse funktionieren. Große Ergebnisse brauchen Geduld.
  • Mehrere Sammeltöpfe füllen: Sammle parallel, etwa bei PAYBACK, Miles & More, Membership Rewards oder RevPoints. Später bedienst du dich dort, wo Verfügbarkeit oder Transferbonus passen.
  • Communities nutzen: Im Austausch mit anderen erfährst du von guten Deals schneller als über jede Einzelquelle.

Wie eine Teilnehmerin von Andreas mit mehreren Töpfen auf ihren Flug nach Bora Bora hinsammelt, hörst du ab Minute 1:03:45.

Ziel gefunden, und jetzt? Wie du mit Strategie in mehreren Programmen sammelst und deine Punkte für Flüge in der Business Class einlöst, zeigen wir dir im CleverPoints-Masterkurs. Zur Warteliste →

Häufige Fragen

Wird Meilen sammeln 2026 schwieriger?

Programme ändern sich laufend, und Entwertungen gehören dazu. Gleichzeitig kommen neue Programme und Kooperationen dazu, etwa Bonusprogramme von Banken oder Cashback in Meilen. Andreas findet das Sammeln für Einsteiger heute einfacher als noch vor fünf, sechs Jahren. Geduld brauchst du trotzdem: Eine Langstrecke in der Business Class drei Monate nach dem Start ist nicht realistisch.

Sind US-Kreditkarten für Einsteiger geeignet?

Nein. Andreas und Kevin raten erst dazu, wenn du Kreditkarten und Vielfliegerprogramme im deutschsprachigen Raum verstanden und ausgeschöpft hast. Dazu kommen Credit Score, Jahresgebühren, eine US-Telefonnummer, Adressnachweise und Telefonate mit Banken auf Englisch. Wer das im Griff hat, profitiert lange davon.

Wie sammle ich Meilen, wenn sich die Programme ständig ändern?

Mit vier Grundregeln aus der Folge: Bleib bei Änderungen gelassen und urteile erst nach eigenen Erfahrungen. Sammle mit einem klaren Ziel. Fülle mehrere Sammeltöpfe parallel, etwa bei PAYBACK, Miles & More, Membership Rewards oder RevPoints. Und nutze Communities, um früh von guten Deals zu erfahren.

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Im Masterkurs setzt du das ganze System zusammen: Du sammelst beim Wocheneinkauf, über Cashback und Coupons und sogar mit Miete und Versicherung. Und du lernst, deine Punkte so einzulösen, dass daraus der Business-Class-Flug oder das Hotel wird, das du mit Cash nie gebucht hättest.

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Wer auf der Warteliste steht, bekommt beim nächsten Start das beste Angebot.

Deine Hosts

Andreas Dini

Andreas Dini sammelt Punkte und Meilen über Ländergrenzen hinweg. Auf Instagram zeigt er als @cleverpoints jede Woche die aktuellen Sammel-Deals für Deutschland und Österreich.

Kevin Cobb

Kevin Cobb kennt die österreichische Meilenszene von innen. Auf seinem YouTube-Kanal Points Travel Tech Austria testet er Airlines und Hotels, am liebsten in der First Class.

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