Gleiches Hotel, gleiche Nacht, und trotzdem zwei völlig verschiedene Aufenthalte.
Der eine zahlt fürs Frühstück extra und steht um 11 Uhr mit dem Koffer in der Lobby. Der andere bekommt ein besseres Zimmer, frühstückt inklusive und checkt erst am Nachmittag aus. Den Unterschied machen weder Budget noch die Zahl der Reisen, sondern eine Entscheidung, die lange vor dem Check-in fällt. In dieser Folge zeigen wir dir, wie Hotelprogramme funktionieren und ob sich Treue zu Hilton oder Marriott für dich lohnt.
Darüber sprechen wir in Episode 31
- Wie du ohne eine einzige Hotelnacht zu einem Hotelstatus kommst
- Wie du in Sekunden abschätzt, ob sich ein Punktekauf rechnet
- Woran du erkennst, ob sich eine Einlösung mit Punkten lohnt
- Welches Hotelprogramm zu deiner Art zu reisen passt
Diese Folge ist perfekt für dich, falls du …
- Hotelketten bisher für zu teuer hältst oder glaubst, dass du für einen Status zu wenig reist
- eine American Express Platinum Card hast und deinen Hotelstatus noch nie aktiviert hast
- Hotelpunkte sammelst und nicht sicher bist, wann sich eine Einlösung oder ein Punktekauf für dich lohnt
Hör rein und finde heraus, ob sich Hilton Honors oder Marriott Bonvoy für dich lohnt:
Aktuelle Kreditkarten-Deals
Stand: 22. Oktober 2026
Welche Karte zu dir passt, hängt davon ab, wo du wohnst und wie du reist. Die Zeile über jedem Kartennamen sagt dir, für wen die Karte gedacht ist. Boni und Gebühren ändern sich laufend, hier steht, was heute gilt. In älteren Episoden hörst du teils andere Zahlen. Mindestumsatz und Fristen stehen jeweils beim Anbieter.
🇩🇪 Deutschland
Für Hilton-Gold ohne Hotelnacht
Hilton Honors Kreditkarte
50.000
Hilton-Honors-Punkte
Aktion bis 5.11.
Für Vielreisende mit Lounge-Anspruch
American Express Platinum Card
85.000
Membership-Rewards-Punkte
Für alle, die Guthaben voll nutzen
American Express Gold Card und Gold Card Rosé
50.000
Membership-Rewards-Punkte
Für Einsteiger ohne Jahresgebühr
PAYBACK American Express Card
4.000
PAYBACK-Punkte
Aktion bis 1.11.
Für Allrounder mit Verfallschutz
Lufthansa Miles & More Gold Credit Card
20.000
Meilen plus 4 Lounge-Gutscheine
Aktion bis 30.11.
Für Miles & More ohne Jahresgebühr
Lufthansa Miles & More MyFlex Credit Card
1 Meile pro 2 €
Ohne Jahresgebühr, dafür ohne Schutz vor dem Meilenverfall.
🇦🇹 Österreich
Für Hilton-Gold ohne Hotelnacht
Hilton Honors Kreditkarte
50.000
Hilton-Honors-Punkte
Aktion bis 5.11.
Für Lounges mit Begleitung
American Express Platinum Card
50.000
Membership-Rewards-Punkte
Aktion bis 22.12.
Für Paare und Wien-Abflieger
American Express Gold Card
1 Punkt pro 1 €
Membership Rewards, aktuell ohne Willkommensbonus.
Für die beste Sammelrate
Austrian Miles & More Premiumcard
1 Meile pro 1,50 €
Meilen direkt auf dein Miles-&-More-Konto, mit Verfallschutz.
Für günstigen Verfallschutz
Diners Club Gold Card
1 Meile pro 2 €
Bonuspunkte gehen automatisch zu Miles & More, mit Verfallschutz.
* Affiliate-Link: Beantragst du darüber eine Karte, erhalten wir eventuell eine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts.
Erwähnt in dieser Folge
Video von KevinHilton Honors GuideKevins ausführlicher Guide zu Frühstück, Upgrades und Status bei Hilton, auf Englisch.Zum Video →ToolGegenwert-RechnerRechne aus, wie viel Cent dir eine Meile bei deiner Einlösung bringt.Zum Rechner →ToolPunktebewertungen von The Points GuyZeigt dir jeden Monat, wie viel ein Punkt der großen Hotelprogramme im Schnitt wert ist.Zu den Bewertungen →KostenlosGuides und aktuelle DealsUnsere kostenlosen Guides und alle Kartenangebote an einem Ort.Zur Link-Seite →Das Wichtigste in Kürze
- Unter dem Dach von Hilton oder Marriott stecken viele Marken, vom günstigen Stadthotel bis zum Luxusresort. Alle nehmen am selben Programm teil: Du sammelst günstig und löst teuer ein.
- Punkte, Statusnächte und Statusvorteile gibt es nur, wenn du direkt beim Hotel buchst. Mit den Mitgliederraten ist das oft sogar günstiger als über Booking.com oder Expedia.
- Den Hilton-Gold-Status bekommst du ohne eine einzige Hotelnacht: über die Hilton Honors Kreditkarte und zum Zeitpunkt der Aufnahme auch über die American Express Platinum Card.
- Ob sich eine Einlösung lohnt, zeigt der Gegenwert: Cash-Preis geteilt durch die Punkte, mal 100, ergibt Cent pro Punkt. Hilton- und Marriott-Punkte sind dabei sehr unterschiedlich viel wert.
- Für weniger als 50 Hotelnächte im Jahr empfiehlt Kevin Hilton Honors, für 50 Nächte und mehr Marriott Bonvoy.
Kapitel
- 00:00 Intro: Gleiches Hotel, anderer Aufenthalt
- 00:47 Warum kaum jemand Hotelprogramme nutzt
- 02:48 Hotelkette, Marke und Programm erklärt
- 04:04 Franchise: Wem die Hotels wirklich gehören
- 04:51 Zu wenig Auswahl, zu teuer? Vorurteile im Check
- 06:25 Konstanz: Warum Kettenhotels Stress sparen
- 08:09 Warum wir mit Hilton Honors starten
- 09:11 So funktionieren Hotelprogramme
- 11:05 Memberraten: Direkt buchen spart Geld
- 11:54 Hotelnächte komplett mit Punkten bezahlen
- 14:11 Hilton Gold Status über die Amex Platinum
- 16:35 Upgrades, Lounge & Fifth Night Free
- 18:12 Hilton Kreditkarte & Diamond-Abkürzung
- 20:05 RevPoints zu Hilton transferieren
- 20:34 Punkte einlösen: den besten Preis finden
- 28:43 Gegenwert von Hotelpunkten berechnen
- 32:41 Punkte kaufen: Wann lohnt es sich?
- 38:47 Punktekauf für Luxushotels: Bora Bora & Co.
- 45:06 Andreas’ Faustregel für Hilton-Punktekäufe
- 46:24 Punkte bei Großevents einlösen
- 49:06 Warum Kevin zu Marriott Bonvoy gewechselt ist
- 51:10 Late Checkout: Marriott vs. Hilton
- 53:56 Lounges und Upgrades im Vergleich
- 57:48 Hilton oder Marriott: Was passt zu wem?
- 59:22 Accor & weitere Hotelprogramme
- 01:01:15 Fazit: Lohnt sich Loyalität?
Zusammenfassung der Episode
Drei Vorurteile gegen Hotelprogramme
Kevin schwärmt bei Freunden gern von Suite-Upgrades und Hotels, die er sich sonst nie leisten könnte. Mit einem Hotelprogramm beschäftigen will sich trotzdem kaum jemand. Andreas sieht drei Gründe: zu wenig Auswahl, zu teuer und der Gedanke „Ich reise doch gar nicht so viel.“
Hotelkette, Marke, Programm
Am Beispiel Hilton: Die Kette ist der Konzern. Unter seinem Dach stehen viele Marken, von Hampton by Hilton über Hilton Garden Inn bis Waldorf Astoria, und alle nehmen am Programm Hilton Honors teil. Du übernachtest in Häusern, die in dein Budget passen, sammelst Punkte und löst sie später in Hotels ein, die du dir sonst nicht leisten würdest.
Dazu kommt Konstanz: Innerhalb einer Marke weißt du, was dich erwartet. Warum Kevin in Mexiko einmal aus einem Hotel aus- und in ein Hilton umgezogen ist, erzählt er in der Tops-und-Flops-Folge.
So funktionieren Hotelprogramme
Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Je mehr Nächte du in einem Kalenderjahr bei einer Kette verbringst, desto höher steigst du in den Statusstufen, mit Vorteilen von Upgrades über Frühstück bis zum späten Check-out. Mit den Punkten bezahlst du Hotelnächte, und anders als bei Prämienflügen fallen dabei kaum Gebühren an.
Schon als Basismitglied bekommst du günstigere Mitgliederraten, die du nur eingeloggt siehst. Punkte, Statusnächte und Vorteile vor Ort gibt es aber nur, wenn du direkt beim Hotel buchst. Booking.com und Expedia zählen als Drittanbieter.
Hilton Gold ohne eine einzige Hotelnacht
Die Abkürzung führt über Kreditkarten. Zum Zeitpunkt der Aufnahme steckt der Hilton-Gold-Status in der American Express Platinum Card (Deutschland*, Österreich*), zusammen mit Marriott Bonvoy Gold, auch für die Zusatzkarte. Du verknüpfst dein Amex-Konto mit deinem Hilton-Konto und überspringst zwei Stufen, ohne je in einem Hilton übernachtet zu haben.
Gold ist für Kevin der wertvollste mittlere Status. Am leichtesten rechnet sich das Frühstück für zwei Personen. Und zahlst du fünf Nächte am Stück komplett mit Punkten, kostet dich die fünfte keine Punkte.
Einen Haken hat der Status über die Platinum Card: Er bringt dir keine Statusnächte für den nächsthöheren Diamond-Status. Wer regelmäßig im Hotel übernachtet, fährt mit der Hilton Honors Kreditkarte (Deutschland*, Österreich) besser. Sie bringt dir ebenfalls Gold, Hilton-Punkte auf jeden Umsatz und einen schnelleren Weg zu Diamond.
Den besten Punktepreis finden
Bei den meisten Programmen schwanken die Punktepreise, teils von Nacht zu Nacht. Wie Kevin im Conrad Shanghai nach der Buchung noch einmal Punkte gespart hat, hörst du ab Minute 24:05.
Checkliste: Den besten Punktepreis finden
- Ohne Datum suchen: Lässt du bei Hilton das Reisedatum weg, zeigt dir die Karte die günstigsten Preise des Jahres.
- Kalender nutzen: Bist du flexibel, findest du in der Kalenderansicht von Hilton und Marriott den niedrigsten Punktepreis.
- Jede Nacht einzeln prüfen: In der Hilton-App siehst du in den Ratendetails, was jede Nacht kostet. In der Desktop-Version fehlt diese Ansicht.
- Sichern und nachschauen: Buch, sobald du Verfügbarkeit findest, und schau später wieder nach. Sinkt der Preis, stornierst du in der Regel kostenlos und buchst neu.
Lohnt sich die Einlösung?
Den Gegenwert rechnest du wie bei Prämienflügen: Cash-Preis geteilt durch die Punkte für dasselbe Zimmer an denselben Daten, mal 100. Kostet eine Nacht 400 Euro oder 60.000 Hilton-Punkte, bringt dir jeder Punkt 0,67 Cent.
Ob das gut ist, hängt vom Programm ab. Marriott-Punkte sind im Schnitt mehr wert. Eine Orientierung liefern die monatlichen Bewertungen von The Points Guy. Gemessen daran wäre Andreas’ Beispiel bei Hilton eine sehr gute Einlösung.
Punkte kaufen: Wann es sich rechnet
Für einen ganzen Aufenthalt rechnet sich der Kauf meist nicht. Andreas kauft lieber gezielt fehlende Punkte nach, wenn es 100 % Bonus gibt. Bei sehr teuren Hotels kann sich auch der ganze Aufenthalt lohnen, wenn die Punkte weniger kosten als das Zimmer in Cash. Wie es auf Bora Bora zu Andreas’ Upgrade auf eine Beach Villa kam und was ihn die Punkte gekostet haben, hörst du ab Minute 40:25. Rechne aber die Nebenkosten mit: Essen und Ausflüge kosten in Luxusresorts schnell mehrere tausend Euro.
Mit welcher Faustregel Andreas in Sekunden abschätzt, ob sich ein Kauf rechnet, hörst du ab Minute 45:06. Auch bei Großevents spielen Punkte ihren Wert aus: Die Cash-Preise schießen in die Höhe, die Punktepreise bleiben oft stabil. Was das bei Andreas’ New-York-Reise rund um den St. Patrick’s Day ausgemacht hat, hörst du ab Minute 47:18.
Hilton oder Marriott?
Kevin setzt seit ein paar Jahren auf Marriott Bonvoy, das größte Hotelprogramm. Drei Dinge macht Marriott für ihn besser: Ab Platinum ist ein später Check-out garantiert, außer in Resorts. Mehr Häuser haben eine Lounge. Und Upgrades siehst du meist schon vor der Anreise in der App, bei Hilton fragt Kevin oft an der Rezeption nach. Wie er dabei vorgeht, zeigt er in seinem Hilton Honors Guide.
Kevins Empfehlung: Wer weniger als 50 Nächte im Jahr im Hotel verbringt, ist bei Hilton besser aufgehoben, weil der Gold-Status günstig zu haben ist. Wer 50 Nächte oder mehr im Hotel verbringt und kein Frühstück braucht, dem rät er zu Marriott. Marriott-Status gibt es auch über die Miles & More Gold Credit Card (Deutschland*): Sie bringt dir Silver.
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Lohnt sich Loyalität für dich?
Loyalität lohnt sich, wenn du genug reist, um einen Status zu erreichen, oder die Abkürzungen über Kreditkarten nutzt. Extra Nächte nur für den Status zu buchen, hält Kevin für Geldverschwendung. Und um den Verfall musst du dir kaum Sorgen machen: Bei Hilton und Marriott verfallen Punkte erst nach 24 Monaten ohne Kontoaktivität.
Wer lieber in Ferienwohnungen wohnt, findet in Episode 12 den Vergleich mit den Hotelketten.
Programm gewählt, und jetzt? Wie du Punkte und Meilen im Alltag sammelst und für Prämiennächte und Flüge in der Business Class einlöst, zeigen wir dir im CleverPoints-Masterkurs. Zur Warteliste →
Häufige Fragen
Hilton Honors oder Marriott Bonvoy: Welches Programm passt zu mir?
Verbringst du weniger als 50 Nächte im Jahr im Hotel, empfiehlt Kevin Hilton Honors: Den Gold-Status mit Frühstück für zwei Personen bekommst du dort günstig über eine Kreditkarte. Verbringst du 50 Nächte oder mehr im Hotel, brauchst kein Frühstück und schätzt einen späten Check-out, passt Marriott Bonvoy besser. Ab dem Platinum-Status gibt es dort Suite-Upgrades, Lounge-Zugang und einen garantierten späten Check-out.
Wie bekomme ich den Hilton-Gold-Status ohne Hotelübernachtung?
Über eine Kreditkarte. Die Hilton Honors Kreditkarte bringt dir den Gold-Status, zum Zeitpunkt der Aufnahme (Oktober 2026) steckt er auch in der American Express Platinum Card. Du verknüpfst dein Kartenkonto mit deinem Hilton-Honors-Konto und überspringst damit zwei Stufen. Statusnächte für den Weg zu Diamond bringt dir der Status über die Platinum Card allerdings nicht.
Lohnt es sich, Hilton-Punkte zu kaufen?
Für einen ganzen Aufenthalt meist nicht. Sinnvoll ist der Kauf vor allem bei Aktionen mit 100 % Bonus, um fehlende Punkte gezielt nachzukaufen, bei sehr teuren Hotels und rund um Großevents, wenn die Cash-Preise stark steigen. Vergleich vorher, was dich die Punkte kosten und was das Zimmer in Cash kosten würde, inklusive Nebenkosten wie der Resort Fee.
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Über 200 Bewertungen auf ProvenExpert, 100 % Weiterempfehlung.
Wer auf der Warteliste steht, bekommt beim nächsten Start das beste Angebot.
Deine Hosts
Andreas Dini sammelt Punkte und Meilen über Ländergrenzen hinweg. Auf Instagram zeigt er als @cleverpoints jede Woche die aktuellen Sammel-Deals für Deutschland und Österreich.
Kevin Cobb kennt die österreichische Meilenszene von innen. Auf seinem YouTube-Kanal Points Travel Tech Austria testet er Airlines und Hotels, am liebsten in der First Class.
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