Miles & More, PAYBACK, Membership Rewards: Diese drei Namen fallen fast immer, wenn in Deutschland und Österreich jemand Punkte und Meilen sammelt.
Dabei übersehen viele ein Programm, das vor wenigen Jahren noch ein Underdog war und heute Punkte zu Airlines aller drei großen Allianzen überträgt. In dieser Folge zeigen wir dir, wie du mit Revolut auf Reisen Gebühren sparst, wie du RevPoints sammelst und welches Abo zu dir passt.
Darüber sprechen wir in Episode 26
- Wie du mit dem Multiwährungskonto auf Reisen Gebühren sparst
- Welche Gebühren beim Geldabheben im Ausland lauern
- Wie RevPoints funktionieren und wann sich der Punktekauf lohnt
- Welches Revolut-Abo zu deinem Reiseverhalten passt
Diese Folge ist perfekt für dich, falls du …
- wissen willst, ob RevPoints eine echte Alternative zu den klassischen Bonusprogrammen sind
- Revolut bisher nur als Banking-App kennst und noch keine RevPoints gesammelt hast
- überlegst, ob sich ein Bezahl-Abo von Revolut für dich rechnet
Hör rein und finde heraus, wie du mit Revolut auf Reisen sparst und RevPoints sammelst:
Aktuelle Kreditkarten-Deals
Stand: 28. Oktober 2026
Welche Karte zu dir passt, hängt davon ab, wo du wohnst und wie du reist. Die Zeile über jedem Kartennamen sagt dir, für wen die Karte gedacht ist. Boni und Gebühren ändern sich laufend, hier steht, was heute gilt. In älteren Episoden hörst du teils andere Zahlen. Mindestumsatz und Fristen stehen jeweils beim Anbieter.
🇩🇪 Deutschland
Für Hilton-Gold ohne Hotelnacht
Hilton Honors Kreditkarte
50.000
Hilton-Honors-Punkte
Aktion bis 5.11.
Für Vielreisende mit Lounge-Anspruch
American Express Platinum Card
85.000
Membership-Rewards-Punkte
Für alle, die Guthaben voll nutzen
American Express Gold Card und Gold Card Rosé
50.000
Membership-Rewards-Punkte
Für Einsteiger ohne Jahresgebühr
PAYBACK American Express Card
4.000
PAYBACK-Punkte
Aktion bis 1.11.
Für Allrounder mit Verfallschutz
Lufthansa Miles & More Gold Credit Card
20.000
Meilen plus 4 Lounge-Gutscheine
Aktion bis 30.11.
Für Miles & More ohne Jahresgebühr
Lufthansa Miles & More MyFlex Credit Card
1 Meile pro 2 €
Ohne Jahresgebühr, dafür ohne Schutz vor dem Meilenverfall.
🇦🇹 Österreich
Für Hilton-Gold ohne Hotelnacht
Hilton Honors Kreditkarte
50.000
Hilton-Honors-Punkte
Aktion bis 5.11.
Für Lounges mit Begleitung
American Express Platinum Card
50.000
Membership-Rewards-Punkte
Aktion bis 22.12.
Für Paare und Wien-Abflieger
American Express Gold Card
1 Punkt pro 1 €
Membership Rewards, aktuell ohne Willkommensbonus.
Für die beste Sammelrate
Austrian Miles & More Premiumcard
1 Meile pro 1,50 €
Meilen direkt auf dein Miles-&-More-Konto, mit Verfallschutz.
Für günstigen Verfallschutz
Diners Club Gold Card
1 Meile pro 2 €
Bonuspunkte gehen automatisch zu Miles & More, mit Verfallschutz.
* Affiliate-Link: Beantragst du darüber eine Karte, erhalten wir eventuell eine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts.
Erwähnt in dieser Folge
Video von KevinAmex Platinum oder Revolut Ultra?Kevin stellt Kreditkarte und Debitkarte gegenüber und zeigt, welche zu wem passt.Zum Video →ToolGegenwert-RechnerRechne aus, ob sich gekaufte RevPoints für deinen Prämienflug lohnen.Zum Rechner →Das Wichtigste in Kürze
- Revolut ist eine Online-Bank mit Multiwährungskonto: Du tauschst in der App zum Interbankenkurs und zahlst im Ausland mit der Debitkarte, im kostenlosen Abo unter der Woche ohne Fremdwährungsgebühr.
- Fragt dich das Terminal im Ausland nach der Währung, wählst du immer die Landeswährung. Sonst rechnet das Terminal zu einem schlechten Kurs um.
- RevPoints sind eine flexible Punktewährung: Du überträgst sie in Echtzeit zu Airline- und Hotelpartnern, auch in kleinen Mengen.
- Du sammelst RevPoints mit Zahlungen per Revolut-Karte, bei Partnershops und über das Points Pocket. Wie viele, hängt von deinem Abo ab.
- Zum Zeitpunkt der Aufnahme gab Revolut in Deutschland und Österreich nur Debitkarten aus. Für die Kaution bei Hotel oder Mietwagen brauchst du weiter eine Kreditkarte.
Kapitel
- 00:00 Warum Revolut eine eigene Folge bekommt
- 02:54 Vom Geldwechsel-Startup zur Online-Bank
- 04:51 Das Multiwährungskonto
- 07:02 Wochenende und Vorabwechseln
- 08:46 Die häufigste Falle am Zahlterminal
- 09:35 Bargeld im Ausland: drei Gebührenstellen
- 15:27 Wie Revolut in der Meilenszene bekannt wurde
- 20:01 RevPoints: das eigene Punkteprogramm
- 22:31 Transfer in Echtzeit
- 25:29 Die Transferpartner
- 26:47 Wie lange hält das Transferverhältnis?
- 30:18 RevPoints sammeln
- 32:46 Das Points Pocket
- 35:00 RevPoints kaufen
- 37:18 Wann sich gekaufte Punkte lohnen
- 40:28 Das kostenlose Abo
- 41:38 Plus und Premium
- 44:44 Das Metal-Abo
- 45:33 Revolut Ultra
- 48:45 Für wen lohnt sich Revolut?
- 53:23 Revolut als Ergänzung zu American Express
- 54:27 Kevins Revolut-Strategie
Zusammenfassung der Episode
Warum Revolut eine eigene Folge bekommt
In Episode 24 haben wir alle Kreditkarten vorgestellt, mit denen du in Deutschland und Österreich Punkte und Meilen sammelst. Revolut war nicht dabei, aus einem einfachen Grund: Zum Zeitpunkt der Aufnahme gab Revolut bei uns nur Debitkarten aus.
Viele Sammler kennen Revolut noch aus der Zeit, in der mit der App im großen Stil Meilen entstanden. Seit die Kartenherausgeber dem einen Riegel vorgeschoben haben, haben viele Revolut abgeschrieben. Zu Unrecht, finden Andreas und Kevin.
Das Multiwährungskonto
Gegründet wurde Revolut, weil die Gründer die hohen Gebühren beim Geldwechseln leid waren. Das steckt bis heute im Kern der App: Du hältst Guthaben in vielen Währungen und tauschst zum Interbankenkurs, also zu dem Kurs, zu dem Banken untereinander handeln.
Vorher tauschen musst du dafür nichts. Zahlst du in London mit der Revolut-Karte, rechnet Revolut dein Euro-Guthaben im Moment der Zahlung in Pfund um, unter der Woche ohne Fremdwährungsgebühr. Am Wochenende sind die Devisenmärkte geschlossen, und im kostenlosen Abo kommt ein Aufschlag dazu. Den umgehst du, wenn du schon unter der Woche in Pfund tauschst. In den höheren Abos fällt er ganz weg.
Kevins wichtigster Tipp gilt für jede Karte: Fragt dich das Terminal im Ausland, ob du in Euro oder in der Landeswährung zahlen willst, wähl die Landeswährung. Sonst übernimmt das Terminal die Umrechnung, zu einem schlechten Kurs. Diese Falle heißt Dynamic Currency Conversion.
Bargeld im Ausland
Auch beim Abheben sparst du mit Revolut, schon im kostenlosen Abo bis zu einer monatlichen Grenze. Gebührenfrei heißt aber nicht, dass gar nichts anfällt. An welchen drei Stellen beim Abheben Gebühren lauern und welche davon Revolut dir abnimmt, erklärt Kevin ab Minute 10:29. Andreas hat das auf Hawaii selbst ausprobiert, als er für sein neues US-Konto Dollar abgehoben hat.
Checkliste: Revolut auf Reisen
- Landeswährung wählen: Fragt dich das Terminal, ob du in Euro oder in der Landeswährung zahlen willst, nimm immer die Landeswährung.
- Vor dem Wochenende tauschen: Im kostenlosen Abo kostet die Umrechnung am Wochenende einen Aufschlag. Tausch deshalb unter der Woche in der App in die Landeswährung.
- Seltener, dafür mehr abheben: Die Gebühr des Automatenbetreibers fällt bei jeder Abhebung an. Heb lieber einmal einen größeren Betrag ab als mehrmals kleine.
- Abo für die Reise anpassen: Für eine längere Reise kannst du für einen Monat in ein höheres Abo wechseln und danach zurück. Lies vorher die Bedingungen, bei den teuren Abos gibt es Fristen.
Wie Revolut in der Meilenszene bekannt wurde
Unter Meilensammlern wurde Revolut bekannt, weil sich das Konto per Kreditkarte aufladen ließ und das mit fast jeder meilenfähigen Karte Punkte brachte. Weil manche damit Geld im Kreis gedreht haben, haben die Banken solche Aufladungen 2024 meilenunfähig gemacht.
RevPoints: das eigene Punkteprogramm
Statt sich zurückzuziehen, hat Revolut ein eigenes Bonusprogramm gestartet: RevPoints, zuerst in Österreich, kurz danach in Deutschland. RevPoints sind eine flexible Punktewährung. Du sammelst eine Grundwährung und überträgst sie später zu Airlines oder Hotelketten. Bis dahin war bei uns American Express mit Membership Rewards der einzige große Anbieter dieser Art.
Der Transfer läuft in Echtzeit und ohne Mindestmenge, auch ein einzelner Punkt geht. Die Liste der Partner ist schnell gewachsen, alle drei großen Allianzen sind vertreten. Die aktuelle Liste findest du in der Revolut-App.
Bei den meisten Partnern lief der Transfer zum Zeitpunkt der Aufnahme im Verhältnis 1:1. Woran Kevin festmacht, dass das nicht ewig so bleibt, hörst du ab Minute 26:47. Einige Partner überschneiden sich mit Membership Rewards, etwa Flying Blue und British Airways. Damit kombinierst du Punkte aus beiden Töpfen auf einem Airline-Konto.
RevPoints sammeln und kaufen
RevPoints sammelst du vor allem mit Zahlungen per Revolut-Karte, Überweisungen zählen nicht. Wie viele Punkte du pro Euro bekommst, hängt vom Abo ab. Bei Partnershops gibt es Multiplikatoren, dort musst du aber mit der Revolut-Karte zahlen. Über das Points Pocket bekommst du für geparktes Guthaben täglich RevPoints und holst das Geld jederzeit zurück.
Du kannst RevPoints auch kaufen. Mit welchem Trick das günstiger geht als beim Einzelkauf, verrät Kevin ab Minute 35:26. Ob sich der Kauf lohnt, rechnest du wie eine Einlösung: Was dich ein gekaufter Punkt kostet, muss deine Einlösung übertreffen.
Dafür brauchst du den Meilenpreis, die Steuern und Gebühren und den Preis desselben Tickets in Cash. Den Wert pro Meile rechnet dir unser Gegenwert-Rechner aus. Ab welchem Gegenwert Andreas überhaupt mit gekauften Punkten bucht und warum, hörst du ab Minute 38:56.
Die Abos im Überblick
Schon das kostenlose Abo bringt dir Multiwährung, Abheben im Ausland und erste RevPoints. Das Plus-Abo hält Andreas für verzichtbar, weil sich an der Sammelrate nichts ändert.
Interessant wird es ab Premium, das Andreas und Kevin beide nutzen: bessere Sammelrate, höhere Grenze beim Abheben, kein Wochenendaufschlag. Dazu kommen Versicherungen, eSIM-Daten und inkludierte Abos von Partnern, etwa Wolt Plus aus Episode 25. Metal verdoppelt die Sammelrate noch einmal.
Ultra ist das Topmodell, preislich in der Liga der American Express Platinum Card, mit Lounge-Zugang und Fast Track an der Sicherheitskontrolle. Den Fast Track buchst du vorab in der App, zum Zeitpunkt der Aufnahme an ausgewählten Flughäfen.
Für wen sich Revolut lohnt
Den einzigen echten Haken sieht Kevin darin, dass Revolut bei uns keine Kreditkarte ausgab. Hotels und Mietwagenfirmen verlangen für die Kaution oft eine, da reicht Revolut allein nicht. Dafür bekommst du das Konto ohne Bonitätsprüfung.
Andreas’ Rat: Wer auch nur gelegentlich außerhalb der Eurozone reist, und das ist schon ein London-Trip, sollte ein kostenloses Revolut-Konto haben. Bedenke nur, dass RevPoints zum Zeitpunkt der Aufnahme nach drei Jahren verfallen.
Hast du schon eine Karte von American Express, ergänzt Revolut sie gut: Die Revolut-Karte läuft über Visa oder Mastercard, und die gemeinsamen Transferpartner kombinierst du. Wie sich die Platinum Card und Revolut Ultra unterscheiden, zeigt Kevin in seinem Video auf YouTube. Er selbst bleibt trotz Platinum Card bei Premium und sammelt RevPoints vor allem über das Points Pocket.
Willst du Revolut ausprobieren, meldest du dich über Kevins Empfehlungslink* an.
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Häufige Fragen
Was sind Revolut RevPoints?
RevPoints sind das Bonusprogramm von Revolut. Du sammelst sie vor allem mit Zahlungen per Revolut-Karte, bei Partnershops und über das Points Pocket. Als flexible Punktewährung überträgst du sie in Echtzeit zu Airline- und Hotelpartnern, auch in kleinen Mengen. Wie viele Punkte du pro Euro bekommst, hängt von deinem Revolut-Abo ab.
Kann ich mit Revolut in Österreich Meilen sammeln?
Ja. RevPoints gab es sogar zuerst in Österreich, kurz danach kamen sie nach Deutschland. Du sammelst sie schon im kostenlosen Abo und überträgst sie zu Airline-Partnern wie Flying Blue oder British Airways. Die Abos gibt es in beiden Ländern, nur die Preise unterscheiden sich.
Ist Revolut eine Kreditkarte?
Nein. Zum Zeitpunkt der Aufnahme gab Revolut in Deutschland und Österreich nur Debitkarten aus. Du zahlst also mit dem Guthaben, das auf deinem Konto liegt. Für die Kaution bei Hotels oder Mietwagenfirmen brauchst du deshalb weiter eine Kreditkarte. Dafür bekommst du das Revolut-Konto ohne Bonitätsprüfung.
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Deine Hosts
Andreas Dini sammelt Punkte und Meilen über Ländergrenzen hinweg. Auf Instagram zeigt er als @cleverpoints jede Woche die aktuellen Sammel-Deals für Deutschland und Österreich.
Kevin Cobb kennt die österreichische Meilenszene von innen. Auf seinem YouTube-Kanal Points Travel Tech Austria testet er Airlines und Hotels, am liebsten in der First Class.
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