Der beste Prämienflug nützt wenig, wenn schon die Sicherheitskontrolle zur Geduldsprobe wird.
Oder wenn der Koffer nach zwei Reisen schlappmacht und dir im Flieger das Ladekabel fehlt. Besser reisen hängt nicht nur an Punkten und Meilen, sondern auch am richtigen Zubehör. In dieser Folge zeigen wir dir, was bei uns in Koffer und Rucksack kommt und worauf du beim Kauf achtest.
Darüber sprechen wir in Episode 7
- Worauf es bei einem langlebigen Koffer ankommt
- Warum du Premium-Koffer nicht mit Meilen bezahlen solltest
- Wie du Kabel und Ladegeräte im Handgepäck organisierst
- Wann ein Reiseadapter reicht und wann nicht
Diese Folge ist perfekt für dich, falls du …
- einen neuen Kabinenkoffer suchst und nicht weißt, worauf du achten sollst
- an der Sicherheitskontrolle regelmäßig Flüssigkeiten und Kabel aus dem Rucksack kramst
- im Flieger lieber mit deinen eigenen Kopfhörern Filme schaust
Hör rein und finde heraus, welches Reisezubehör dir unterwegs Zeit und Nerven spart:
Unser Reisezubehör aus der Folge
Was wir selbst nutzen oder empfehlen, sortiert nach Einsatz. Das Modell ist jeweils nur ein Beispiel.
Koffer & Taschen
Im Rucksack
Im Flieger & an der Sicherheitskontrolle
Technik & Strom
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Checkliste: Das kommt bei uns immer mit
- Tracker: In jedem Gepäckstück einen, damit du siehst, wo dein Koffer gerade ist.
- Gepäckwaage: Klein genug für den Rucksack.
- Isolierte Trinkflasche: Leer durch die Sicherheitskontrolle, danach in der Lounge auffüllen.
- Zipperbeutel: Für Snacks, als Flüssigkeitsbeutel und um Bargeld oder Dokumente am Strand trocken zu halten.
- Fertig gepackter Flüssigkeitsbeutel: Deo, Augen- und Nasentropfen, Zahnbürste und Zahnpasta griffbereit im Rucksack.
- Zwei USB-Kabel: USB-A auf USB-C und USB-C auf USB-C, mit Klettband klein gerollt.
- Reiseadapter mit USB-Anschlüssen: Ein Gerät für alle Länder, stark genug für den Laptop.
- Eigene Kopfhörer mit Noise Cancelling: Dazu der Bluetooth-Adapter fürs Bordentertainment.
- Etui für die Dokumente: Pass, Bordkarten und Kreditkarten an einem Ort.
- Faltbare Tasche: Für Einkäufe und Schmutzwäsche auf dem Rückflug.
Das Wichtigste in Kürze
- Beim Handgepäckkoffer verschleißen vor allem Rollen und Gestänge. Achte auf große, möglichst austauschbare Rollen und ein Doppelgestänge.
- Premium-Koffer aus dem Lufthansa Worldshop bezahlst du besser nicht mit Meilen. Der Gegenwert liegt weit unter einem Cent pro Meile.
- Wenige Kabel, Klettband und ein Organizer-Case halten das Handgepäck aufgeräumt. Eine faltbare Ladestation lädt Handy, Uhr und Kopfhörer über ein Kabel.
- Ein Reiseadapter sorgt nur dafür, dass der Stecker passt. Ob dein Gerät die Spannung verträgt, steht auf dem Netzteil: „Input 100–240 V“.
- Eigene Noise-Cancelling-Kopfhörer, ein Bluetooth-Adapter fürs Bordentertainment und eine eSIM für mobile Daten außerhalb der EU machen Flug und Ankunft entspannter.
Kapitel
- 00:00 Warum das richtige Reisezubehör zählt
- 02:12 Der richtige Koffer: Material, Gewicht & Größe
- 03:14 Rollen & Gestänge: Die echten Verschleißteile
- 06:11 Premium-Koffer vom Lufthansa Worldshop
- 08:22 Rucksäcke & Packing Cubes
- 10:45 AirTags: Tracker in jedem Gepäckstück
- 12:10 Rucksack-Essentials: Gepäckwaage, Flasche & Co.
- 14:29 Günstiges Reisezubehör von Action
- 18:20 Kabel-Setup & Organisation im Handgepäck
- 22:32 Flüssigkeiten griffbereit für die Security
- 27:19 iPad-Case mit Kabelorganizer
- 28:16 Faltbare MagSafe-Ladestation
- 30:36 Reiseadapter vs. Spannungsumwandler
- 34:06 Eigene Noise-Cancelling-Kopfhörer
- 36:17 AirFly: Bluetooth fürs Bordentertainment
- 38:06 eSIMs: Mobile Daten im Ausland
- 44:01 Faltbare Taschen & Faltrucksäcke
- 46:45 Metallfreier Gürtel für die Sicherheitskontrolle
- 48:17 Fazit & eure Reise-Essentials
Zusammenfassung der Episode
Der richtige Koffer: Rollen und Gestänge zählen
Andreas und Kevin teilen eine Leidenschaft für Reisegadgets. In dieser Folge öffnen sie ihre Koffer und Rucksäcke. Warum ein Basic Set an Kleidung ins Handgepäck gehört, besprechen wir in Episode 6. Diesmal startet Kevin mit dem Koffer selbst.
Kevin investiert lieber mehr, dann hält das Gepäck lange. Sein Aluminiumkoffer ist deutlich schwerer als einer aus Polycarbonat. Bist du oft nur mit Handgepäck unterwegs, zählt jedes Gramm. Und weil ein Kabinenkoffer im Gepäckfach landet und nicht im Frachtraum, leidet der Korpus kaum. Die echten Verschleißteile sind Rollen und Gestänge.
Größere Rollen gleiten leichter über Unebenheiten, und lassen sie sich austauschen, hält der Koffer deutlich länger. Beim Gestänge achtet Kevin auf zwei Stangen statt einer: Das verteilt die Last und der Koffer lässt sich besser lenken. Ein mittiges Doppelgestänge nimmt innen etwas Platz weg, dafür kannst du einen Rucksack mit Gurt daran befestigen. Liegen die Stangen außen, ist der Innenraum ebener, und für Jacke oder Tasche hilft ein Haken am Griff.
Premium-Koffer aus dem Worldshop, aber nicht mit Meilen
Kevins Wunschkoffer kommt aus dem Worldshop von Lufthansa und Miles & More: hauseigene Koffer mit dezentem Branding von Austrian, Lufthansa oder Swiss, aus Polycarbonat oder Aluminium. Kevin würde den schwarzen Aluminiumkoffer mit Fronttasche von Swiss nehmen.
Mit Meilen bezahlen würde er ihn trotzdem nie. Wie viele Meilen der Koffer kosten würde und welcher Gegenwert dabei herauskommt, hat Kevin mit unserem Gegenwert-Rechner ausgerechnet. Das Ergebnis hörst du ab Minute 7:17. Den Rechner haben wir in Episode 5 vorgestellt.
Rucksack, Packing Cubes und ein Tracker für jedes Gepäckstück
Beim Rucksack mögen beide schlichtes Design mit durchdachten Fächern. Kevin packt mit Kompressions-Packing-Cubes: je einer für Socken, Unterwäsche und T-Shirts. Das spart Platz, und muss er den Koffer am Flughafen öffnen, fällt nichts heraus. Welcher deutsche Hersteller Andreas schon vor Jahren mit seinen Rucksäcken überzeugt hat, verrät er ab Minute 8:22.
In jedem Gepäckstück von Andreas steckt ein Tracker wie der Apple AirTag. Dass das nicht nur beruhigt, zeigt seine Geschichte vom Umstieg in Chicago: Warum er dort die halbe Crew verrückt gemacht hat, obwohl mit seinem Koffer alles in Ordnung war, erzählt er ab Minute 11:14.
Was sonst noch in den Rucksack kommt
Andreas hat immer eine Mini-Gepäckwaage, eine doppelwandige Edelstahlflasche und Zipperbeutel dabei. Die Beutel nimmt er für Snacks und als Flüssigkeitsbeutel. Kevin packt darin am Strand oder bei Bootstouren Bargeld und Dokumente wasserfest ein. Für die Sicherheitskontrolle hat er einen festeren Beutel aus der Upcycling Collection von Lufthansa, gefertigt aus alten Schwimmwesten.
Die Trinkflasche geht leer durch die Sicherheitskontrolle, danach füllen beide sie in der Lounge auf. Günstiges Zubehör findet Andreas bei Action, etwa AirTag-Halter, befüllbare Mini-Fläschchen für den Flüssigkeitsbeutel und Parfüm-Pods zum Abfüllen. Das Sortiment wechselt, online siehst du, was gerade da ist: Reisezubehör bei Action in Deutschland und Österreich.
Flüssigkeiten und Kabel griffbereit
Auf Langstrecken reist Kevin mit Trolley und Rucksack. Alles, was er für die Sicherheitskontrolle und den Flug braucht, steckt im Rucksack, den Koffer öffnet er unterwegs nie. Sein Flüssigkeitsbeutel ist fix fertig gepackt: Deo, Augen- und Nasentropfen, Zahnbürste und Zahnpasta. Dazu kommt ein kompaktes Etui für Pass, Bordkarten und Kreditkarten.
Ein Ladegerät hat Kevin im Rucksack nicht mehr, denn an Flughäfen und im Flieger gibt es genug USB-Anschlüsse. Er nimmt zwei Kabel mit, USB-A auf USB-C und USB-C auf USB-C. Jedes rollt er klein und hält es mit einem Stück Klettband zusammen.
Andreas sammelt Kabel, Adapter und Speicherkarten in einem Hartschalen-Case. Geladen wird über eine faltbare MagSafe-Ladestation für iPhone, Apple Watch und AirPods. Gekauft hat er sie nach Kevins Review auf seinem YouTube-Kanal, noch bevor die beiden sich kannten.
Reiseadapter ist nicht gleich Spannungsumwandler
Kevin kombiniert die Ladestation mit einem Reiseadapter mit mehreren USB-Anschlüssen, stark genug für sein MacBook Pro. Sein Modell gibt es nicht mehr zu kaufen, gleichwertige Alternativen schon. Andreas rät, dabei auf Qualität zu achten statt aufs günstigste Gerät. Warum ihm sein Vater, ein Elektrotechniker, da recht gegeben hat, hörst du ab Minute 32:48.
Ein Adapter sorgt nur dafür, dass der Stecker in die Steckdose passt. In den USA liegt die Spannung bei 110 Volt, in Europa bei 230 Volt. Die meisten Laptops und Handy-Ladegeräte kommen mit beidem zurecht. Steht auf dem Netzteil nicht „Input 100–240 V“, steckst du das Gerät im Ausland nicht an.
Kopfhörer, AirFly und eSIM
Eigene Noise-Cancelling-Kopfhörer sind für Kevin Pflicht, auch in der Business Class. Warum du die Kopfhörer der Airline nicht mitnehmen und an dein Handy stecken kannst, erklärt er ab Minute 34:20. Weil die Bluetooth-Kopplung im Flieger oft scheitert, nutzt Kevin seit Langem den AirFly Pro von Twelve South.
Für mobile Daten außerhalb der EU nutzt Kevin auf jeder Reise eine eSIM. Du kaufst sie online, aktivierst sie vor der Abreise und bist nach der Landung sofort im Netz, ohne Roaming-Kosten und ohne Stand am Flughafen. Deine eigene Nummer bleibt für Anrufe und SMS aktiv.
Faltrucksack, Merinowolle und ein Gürtel ohne Metall
Für Einkäufe oder Schmutzwäsche auf dem Rückflug hat Andreas eine faltbare Tasche im Koffer, die er über das Gestänge zieht. Ein ultraleichter Faltrucksack dient im Koffer als Organizer und am Zielort als Tagesrucksack. Wer minimalistisch reisen will, schaut sich Kleidung aus Merinowolle an: Sie trocknet schnell und bleibt geruchsneutral, Kevin trägt sein Merino-T-Shirt gern auf Langstreckenflügen.
Zum Schluss Kevins Fund aus einem Surfshop auf Hawaii: ein Gürtel ganz ohne Metallteile. Den muss er bei der Sicherheitskontrolle nie ausziehen.
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Stand: 28. Oktober 2026
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Häufige Fragen
Welches Reisezubehör gehört ins Handgepäck?
Bei Andreas und Kevin immer dabei: ein Tracker im Gepäck, eine Mini-Gepäckwaage, eine isolierte Trinkflasche, ein fertig gepackter Flüssigkeitsbeutel und zwei USB-Kabel mit Klettband. Dazu kommen ein Reiseadapter mit USB-Anschlüssen, eigene Noise-Cancelling-Kopfhörer und ein Bluetooth-Adapter fürs Bordentertainment. Alles, was du für Sicherheitskontrolle und Flug brauchst, packst du in den Rucksack, dann musst du den Koffer unterwegs nicht öffnen.
Worauf sollte ich beim Kauf eines Handgepäckkoffers achten?
Auf Rollen und Gestänge, denn das sind die Verschleißteile. Große Rollen gleiten leichter über Unebenheiten, austauschbare Rollen verlängern die Lebensdauer. Ein Doppelgestänge verteilt die Last besser und lenkt sich stabiler als eine einzelne Stange. Aluminium ist robust, aber schwerer als Polycarbonat, und bei Handgepäck zählt jedes Gramm.
Brauche ich in den USA einen Spannungsumwandler?
Meist nicht. In den USA liegt die Spannung bei 110 Volt, in Europa bei 230 Volt. Die meisten Laptops und Handy-Ladegeräte sind für beides ausgelegt, dann reicht ein Reiseadapter, der nur den Stecker anpasst. Prüf das Netzteil: Steht dort „Input 100–240 V“, kannst du es mit Adapter nutzen. Fehlt die Angabe, steckst du das Gerät im Ausland nicht an.
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Deine Hosts
Andreas Dini sammelt Punkte und Meilen über Ländergrenzen hinweg. Auf Instagram zeigt er als @cleverpoints jede Woche die aktuellen Sammel-Deals für Deutschland und Österreich.
Kevin Cobb kennt die österreichische Meilenszene von innen. Auf seinem YouTube-Kanal Points Travel Tech Austria testet er Airlines und Hotels, am liebsten in der First Class.
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