Du hast lange auf deinen ersten Miles-&-More-Prämienflug gesammelt, klickst auf „Suchen“, und neben den Meilen stehen hunderte Euro an Steuern und Gebühren.
Habe ich etwas falsch gemacht? Lohnt sich das überhaupt noch? In dieser Folge zeigen wir dir, wie du bei Miles-&-More-Prämienflügen Meilen und Zuzahlung sparst.
Darüber sprechen wir in Episode 18
- Warum Prämienflüge teurer und unberechenbarer geworden sind
- Wie dir ein Abflug im europäischen Ausland Meilen spart
- Welche Partner-Airlines die hohen Zuschläge umgehen
- Wann sich die Award-Favoriten für einen Städtetrip lohnen
Diese Folge ist perfekt für dich, falls du …
- auf einen Prämienflug nach Nordamerika sammelst und die Zuschläge dich abschrecken
- flexibel bist und für weniger Meilen gern zwei Tage Paris oder Budapest dranhängst
- Miles-&-More-Meilen hast, aber nicht weißt, wie du Flüge mit LOT, United oder TAP findest
Hör rein und finde heraus, wie du beim nächsten Prämienflug weniger zahlst:
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Stand: 19. Oktober 2026
Mit einer Miles-&-More-Kreditkarte sammelst du bei jedem Einkauf Meilen und schützt sie vor dem Verfall. In Deutschland kommen die Karten von der Deutschen Bank, in Österreich sammelst du mit der Austrian Miles & More Premiumcard oder über Diners Club. Boni und Gebühren ändern sich laufend, hier steht, was heute gilt. Mindestumsatz und Fristen stehen jeweils beim Anbieter.
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Erwähnt in dieser Folge
Das Wichtigste in Kürze
- Bei Lufthansa, Swiss, Austrian und weiteren Airlines der Lufthansa Group richtet sich der Meilenpreis nach dem Ticketpreis. Eine feste Untergrenze gibt es dabei nicht.
- Startest du im europäischen Ausland, etwa in Paris, Budapest oder Amsterdam, sparst du oft zehntausende Meilen. Den Zubringer buchst du selbst.
- Wie hoch die Zuzahlung ausfällt, entscheidet vor allem die Airline. Die Lufthansa Group verlangt besonders nach Nordamerika hohe Zuschläge.
- Star-Alliance-Partner wie LOT, United oder TAP buchst du mit Miles & More zu festen Meilenpreisen und mit deutlich niedrigeren Zuschlägen.
- Die Award-Favoriten auf der Miles-&-More-Website bringen Städtetrips in Economy Light für sehr wenige Meilen, mit sehr gutem Gegenwert.
Kapitel
- 00:00 Prämienflug gefunden, und dann die Gebühren
- 01:00 Was sich beim Einlösen verändert hat
- 02:47 Warum Fliegen mit Meilen nicht umsonst ist
- 04:51 Meilen sparen mit den dynamischen Preisen
- 06:23 Abflug im europäischen Ausland
- 08:36 Worauf du beim Start im Ausland achten musst
- 10:37 Welche Flughäfen sich anbieten
- 16:59 Was von den Meilenschnäppchen übrig ist
- 19:36 Award-Favoriten: Städtetrips für wenige Meilen
- 23:40 Woraus die Zuzahlung besteht
- 26:02 Warum alte Buchungen in Reels täuschen
- 28:23 Star-Alliance-Partner statt Lufthansa Group
- 33:30 Abflug im Ausland oder Partner-Airline?
- 36:20 So findest du Partnerflüge
- 42:20 Der Trick mit der United-Suche
- 45:03 Auch bei Partnern Meilen sparen
- 47:00 Lohnt sich das noch?
- 48:48 PAYBACK-Punkte für die Zuzahlung auszahlen?
- 50:53 Die richtige Erwartung
Zusammenfassung der Episode
Warum Prämienflüge nicht umsonst sind
Früher konnte Kevin die Meilenpreise von Miles & More auswendig: Eine feste Tabelle legte fest, was ein Business-Class-Flug nach Nordamerika oder Asien kostet. Heute richtet sich der Preis bei vielen Flügen nach dem Ticketpreis. Das macht das Einlösen komplizierter und oft teurer.
Dazu kommen Steuern und Gebühren, die viele Einsteiger unterschätzen. Auf Social Media wirkt Fliegen mit Meilen oft wie umsonst. Ist es nicht: Vor allem nach Nordamerika verlangt die Lufthansa Group hohe Zuschläge. Einen großen Rabatt holst du dir mit Meilen trotzdem.
Meilen sparen: Abflug im europäischen Ausland
Die dynamischen Preise gelten bei Lufthansa, Swiss, Austrian und weiteren Airlines der Lufthansa Group, Partner-Airlines rechnen weiter nach einer festen Tabelle ab. Bei der Lufthansa Group folgt der Meilenpreis dem Ticketpreis: Je günstiger das Cash-Ticket, desto weniger Meilen. Anders als etwa bei Air France gibt es bei Miles & More dafür keine bekannte Untergrenze.
Genau das nutzt du, wenn du die Reise im europäischen Ausland beginnst und beendest. Ab München, Wien oder Frankfurt zahlst du oft mehr Meilen als ab Paris, Oslo, Amsterdam oder Sofia, obwohl du auf der Langstrecke im selben Flugzeug sitzt. Die Idee dahinter kennst du vielleicht aus Episode 5 über günstige Business-Class-Tickets mit Cash.
Den Zubringer buchst du selbst, als eigene Buchung. Wie viele Meilen Kevin mit dem Start in Paris statt in Wien auf dem Weg nach Los Angeles spart und warum du dabei keinen Flug der Prämienbuchung verfallen lassen darfst, hörst du ab Minute 8:47.
Welcher Startflughafen sich lohnt, hängt vom Ziel ab. Budapest kann nach Singapur günstiger sein, nach Hongkong aber teurer als ab Deutschland oder Österreich. Aus Wien erreichst du Budapest gut mit Zug oder Auto, aus Nordrhein-Westfalen Amsterdam. Andreas’ Regel: Auf dem Hinflug darf es Umwege geben, zurück soll es möglichst schnell nach Hause gehen.
Was von den Meilenschnäppchen übrig ist
Die Meilenschnäppchen waren lange der beste Einstieg: Hin- und Rückflug für ungefähr den halben Meilenpreis. Heute gibt es sie nur noch bei wenigen Airlines, die nach der festen Tabelle abrechnen, nicht bei den Airlines mit dynamischen Preisen. Weil die Tabellenpreise hoch und die Ziele begrenzt sind, hält Andreas sie für kaum noch attraktiv.
Award-Favoriten: Städtetrip für wenige Meilen
Als kleine Alternative zeigt Miles & More auf der Website unter „Einlösen“ und „Flüge“ weiter unten die Award-Favoriten: günstige Flüge innerhalb Europas mit dynamischen Preisen, hin und zurück im Tarif Economy Light. Ein Städtetrip kostet dort oft nur einen Bruchteil der üblichen Meilen.
Warum gerade solche Kleinbeträge einen sehr guten Gegenwert bringen und wo der Haken im Classic-Tarif liegt, rechnet Kevin ab Minute 20:56 vor. Deine eigenen Einlösungen prüfst du mit unserem Gegenwert-Rechner.
Woraus die Zuzahlung besteht
Bei jedem Prämienflug zahlst du Meilen und eine Zuzahlung aus Steuern, Gebühren und Airline-Zuschlägen. Wie hoch sie ausfällt, hängt unter anderem von Airline, Abflugland, Treibstoffzuschlägen, der Zahl der Teilstrecken und der Reiseklasse ab. Beeinflussen kannst du vor allem eins: die Airline.
Lufthansa, Austrian und Swiss sind für hohe Zuzahlungen bekannt, besonders nach Nordamerika. Früher ließen sich die Zuschläge gegen mehr Meilen fast ganz vermeiden, diese Möglichkeit gibt es nicht mehr. Zeigt dir ein Reel einen Nordamerika-Flug mit auffällig niedriger Zuzahlung, stammt die Buchung oft noch aus der Zeit davor.
Star-Alliance-Partner: weniger Zuschläge
Mit deinen Miles-&-More-Meilen buchst du auch die Partner-Airlines der Star Alliance, zu festen Meilenpreisen und mit deutlich niedrigeren Zuschlägen. Nach Nordamerika kommen etwa LOT über Warschau, TAP über Lissabon, United oder ein Umstieg in Kanada in Frage. Manche Partner wie Singapore Airlines buchst du nur über die Hotline.
Anders als beim Start im Ausland ist der Zubringer ab Wien, München oder Frankfurt im Prämienticket enthalten. Wie Andreas bei seiner New-York-Reise Hin- und Rückflug auf zwei Programme aufgeteilt hat und wie viel weniger er dadurch an Zuschlägen zahlte, erzählt er ab Minute 29:04.
Partner sparen oft auch Meilen. Ihre Preise stehen fest in der Prämientabelle für Partner-Airlines. Liegt der dynamische Preis bei Lufthansa & Co. darüber, sparst du mit dem Partner doppelt: bei den Meilen und bei der Zuzahlung.
So findest du Partnerflüge
Partnerflüge findest du in der normalen Prämienflugsuche von Miles & More. Sie stechen heraus, weil die festen Tabellenwerte runde Zahlen sind, während dynamische Preise krumm ausfallen, etwa 81.293 Meilen.
Schwierig ist die Verfügbarkeit: Jede Airline gibt Prämienplätze zuerst an die Mitglieder ihres eigenen Programms. Bei Andreas’ Recherche hatten TAP und LOT deutlich mehr Plätze frei als United.
Wie Andreas mit einem kostenlosen MileagePlus-Konto und dem Kalender auf united.com Flüge aufspürt, die er dann mit Miles & More bucht, hörst du ab Minute 42:20. So hat er auch den United-Flug seiner Hawaii-Reise gefunden, von der wir in der Hawaii-Folge erzählen. Kevin nennt außerdem die Hotline und die Suche über seats.aero*.
Lohnt sich das noch?
Gegenüber einem Business-Class-Ticket sparst du mit Meilen weniger als früher. Weil auch die Cash-Preise steigen, bleibt die Ersparnis trotzdem groß. Manche lassen überschüssige PAYBACK-Punkte auszahlen und decken damit die Zuzahlung. Andreas sieht das zwiespältig, weil dir dabei der Transferbonus von PAYBACK zu Miles & More entgeht (mehr dazu in Episode 20).
Kevins Fazit: Wer erwartet, mit Meilen ohne Zuzahlung Business Class zu fliegen, wird enttäuscht. Wer Premium-Kabinen zum Preis eines Economy-Tickets erwartet, liegt richtig.
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Häufige Fragen
Warum zahle ich bei einem Miles & More Prämienflug so hohe Gebühren?
Neben den Meilen zahlst du Steuern, Gebühren und Airline-Zuschläge. Die Höhe hängt von Airline, Abflugland, Strecke, Teilstrecken und Reiseklasse ab. Lufthansa, Swiss und Austrian verlangen besonders hohe Zuschläge, vor allem auf Flügen nach Nordamerika.
Wie spare ich Gebühren bei einem Miles & More Prämienflug?
Der größte Hebel ist die Airline. Mit deinen Miles-&-More-Meilen buchst du auch Star-Alliance-Partner wie LOT, United oder TAP, die deutlich weniger Zuschläge verlangen. Liegt der dynamische Meilenpreis bei Lufthansa & Co. über dem Tabellenwert des Partners, sparst du sogar doppelt: bei den Meilen und bei der Zuzahlung.
Wie finde ich Partner-Airlines in der Miles & More Prämienflugsuche?
Ganz normal in der Prämienflugsuche auf der Miles-&-More-Website. Partnerflüge erkennst du an den runden Meilenwerten der festen Partnertabelle, dynamische Preise sind krumme Zahlen. Bei United hilft die Suche auf united.com: Steht dort „Saver Award“, findest du den Flug fast immer auch bei Miles & More. Singapore Airlines buchst du nur über die Hotline.
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Andreas Dini sammelt Punkte und Meilen über Ländergrenzen hinweg. Auf Instagram zeigt er als @cleverpoints jede Woche die aktuellen Sammel-Deals für Deutschland und Österreich.
Kevin Cobb kennt die österreichische Meilenszene von innen. Auf seinem YouTube-Kanal Points Travel Tech Austria testet er Airlines und Hotels, am liebsten in der First Class.
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