Die lange Anreise ist geschafft, du bist auf Hawaii. Und jetzt?
Welche Inseln passen zu deiner ersten Reise, wie viele Tage brauchst du, und wo lauern vor Ort die Kostenfallen? Resort Fees und Parkgebühren überraschen viele beim ersten Mal, auch Andreas. In dieser Folge zeigen wir dir, wie du deine erste Hawaii-Reise planst und vor Ort nicht draufzahlst.
Darüber sprechen wir in Episode 13B
- Welche Inseln sich für deinen ersten Hawaii-Besuch eignen
- Wie lange du für Hawaii einplanen solltest
- Wie Inselhopping funktioniert und ob du dabei Meilen sammelst
- Wo auf Hawaii die größten Kostenfallen lauern
Diese Folge ist perfekt für dich, falls du …
- deine erste Reise nach Hawaii planst und nicht weißt, welche Inseln du kombinieren sollst
- überlegst, ob Resort, Hotel oder Ferienwohnung besser zu dir passt
- in den USA nicht in Parkgebühren, Resort Fees und Fremdwährungsgebühren tappen willst
Hör rein und finde heraus, wie du deine erste Hawaii-Reise entspannt planst:
Erwähnt in dieser Folge
Das Wichtigste in Kürze
- Für die erste Reise empfiehlt Andreas Oahu und Big Island in Kombination. Jede Insel hat ihren eigenen Charakter.
- Plan mindestens 14 Tage auf den Inseln ein und pro Insel mindestens vier Nächte. Kommen Maui oder Kauai dazu, eher drei Wochen.
- Zwischen den Inseln fliegst du, Fähren gibt es nicht. Die Verbindungen sind dicht, und auch auf diesen kurzen Flügen sammelst du Meilen.
- Auf den Inseln brauchst du einen Mietwagen. Rechne Parkgebühren und Resort Fees ein, sie sind oft die größten Nebenkosten.
- Bezahlst du deinen ganzen Hotelaufenthalt mit Punkten, fällt die Resort Fee weg. So war es bei Kevin und Andreas mit Hilton-Punkten.
Kapitel
- 00:00 Willkommen auf Hawaii
- 00:32 Welche Inseln Andreas kennt und welche er liebt
- 03:09 Road to Hana: Kurven und Nervenkitzel
- 04:19 Wie lange du einplanen solltest
- 04:49 Inselhopping: Flüge zwischen den Inseln
- 07:22 Meilen sammeln auf Inselflügen
- 09:40 Mietwagen statt Taxi und Touren
- 11:01 Benzin und Parken: die Nebenkosten
- 14:30 Kevins Parkrechnung im Resort
- 15:59 Mietwagen-Tipps und Punkte sammeln
- 18:27 Resort-Gegenden auf Hawaii
- 20:15 Resort Fees: die versteckte Gebühr
- 25:04 Resort mit Punkten bezahlen
- 28:21 Warum Andreas keine Resorts mehr bucht
- 29:51 Günstigere Hotels in Waikiki
- 31:16 Andreas’ Hoteltipps für Waikiki
- 34:55 Gondola.ai: Cashback und automatische Umbuchung
- 38:25 Erfahrungen im Hilton Hawaiian Village
- 43:40 Ferienwohnungen auf den anderen Inseln
- 46:02 Fremdwährungsgebühren vermeiden
- 47:20 Curve und Revolut
- 50:47 Mietwagen-Kaution, Bargeld und Trinkgeld
- 52:17 US-Kreditkarten
- 54:08 Bonusprogramme und Einkaufstipps
- 56:33 US-Telefonnummer, eSIM und Testtarife
- 01:00:17 Fazit
Zusammenfassung der Episode
Teil 2: Angekommen auf Hawaii
Wie du mit Punkten und Meilen überhaupt nach Hawaii kommst, hörst du im ersten Teil der Doppelfolge. In Teil 2 geht es um alles nach der Landung: die Inseln, den Mietwagen, die Unterkünfte und die Kosten vor Ort.
→ Teil 1: So kommst du mit Meilen nach Hawaii
Welche Inseln passen zu deiner ersten Reise?
Andreas ist seit Jahren immer wieder auf Hawaii. Seine Lieblingsinsel ist Kauai, die „Garden Island“: grün, viele Wasserfälle, dramatische Küsten und insgesamt ruhiger.
Oahu mit Honolulu ist deutlich belebter. Big Island ist etwa so groß wie alle anderen Inseln zusammen, dort bist du entsprechend lange unterwegs. Maui hat den Vulkan Haleakalā und die Road to Hana, Molokai ist ursprünglich und kaum touristisch. Für den Start empfiehlt Andreas Oahu und Big Island in Kombination.
Die Road to Hana auf Maui hat viele Kurven und ist nichts für schwache Mägen. Kevin hat auf halber Strecke umgedreht. Wie es hinter dem Nationalpark weitergeht und in welche Richtung Andreas die Strecke fahren würde, hörst du ab Minute 03:34.
Wie lange du für Hawaii einplanen solltest
Andreas rät zu mindestens 14 Tagen auf den Inseln, mit An- und Abreise sind es durch die Zeitverschiebung etwa 16. Pro Insel planst du mindestens vier Nächte ein, dazu etwas Puffer für den Jetlag. Kommen Maui oder Kauai dazu, sind drei Wochen entspannter. Tagesausflüge auf eine andere Insel sind zu gehetzt.
Inselhopping: Flüge zwischen den Inseln
Fähren gibt es zwischen den Inseln nicht, du fliegst. Klassisch mit Hawaiian Airlines, auf kleinere Inseln wie Molokai auch mit kleinen Maschinen. Die Verbindungen sind dicht, Inselhopping ist unkompliziert. Auch auf den kurzen Flügen sammelst du Meilen, viele sind es allerdings nicht.
Mietwagen: Ohne Auto geht es kaum
Am einfachsten bist du auf den Inseln mit dem Mietwagen unterwegs. Taxi und Uber wirken in Honolulu bequem, doch schon die Fahrt vom Flughafen nach Waikiki kostet schnell mehr als ein Mietwagen für einen Tag.
Andreas mietet gern bei Alamo, eine unbezahlte Empfehlung. Mit dem Vollkasko-Tarif ohne Selbstbehalt gibst du das Auto ohne Stress zurück, und über Corporate Benefits, das Vorteilsportal vieler Arbeitgeber, sparst du zusätzlich. Buchst du direkt beim Anbieter, sammelst du außerdem Punkte, bei Alamo etwa Hilton-Punkte.
Parken: oft teurer als gedacht
In Hotels und Resorts zahlst du fürs Parken pro Nacht, und in Honolulu kommst du um den Hotelparkplatz kaum herum. Vom Gratis-Parkplatz beim Zoo, der immer wieder empfohlen wird, rät Andreas ab: lange Fußwege und ein hohes Einbruchsrisiko.
Kostenlos parkst du in Waikiki fast nur in bestimmten Apartmentanlagen wie dem Waikiki Banyan. Auf den anderen Inseln bucht Andreas Ferienwohnungen, dort ist der Parkplatz fast immer dabei. Warum Kevin im Resort mehrere hundert Dollar zahlte, obwohl er das Zimmer mit Punkten gebucht hatte, hörst du ab Minute 14:30.
Resorts und die Resort Fee
Hawaii ist bekannt für seine Resorts, etwa in Waikiki, Wailea oder Waikoloa. Fast alle verlangen eine Resort Fee, eine Gebühr pro Nacht, die erst spät in der Buchung auftaucht. Dazu kommen in den USA Steuern und weitere Gebühren.
Prüf deshalb bei Booking.com oder Expedia, ob der Endpreis alles enthält. Ferienwohnungen und Apartmentanlagen verlangen meist keine Resort Fee.
Kevin und Andreas haben unabhängig voneinander im Hilton Waikoloa Village auf Big Island gewohnt, beide mit Hilton-Punkten. Bezahlst du den ganzen Aufenthalt mit Punkten, fällt die Resort Fee weg. Den Hilton-Status, der beiden ein Zimmer-Upgrade brachte, hatten sie über ihre Kreditkarten. Mehr über Hotelprogramme, Status und Ferienwohnungen hörst du in Episode 12.
Mit großen Resorts hat Andreas trotzdem abgeschlossen. Er fühlt sich dort eingesperrt wie in einem Freizeitpark: weite Wege zum Parkplatz, teure Restaurants und Kühlschränke, in die kein Einkauf passt.
Hotels in Waikiki
In Waikiki ist das anders, Supermarkt und Restaurants erreichst du zu Fuß. Je weiter ein Hotel vom Meer entfernt ist, desto günstiger wird es, und dank der vielen Hochhäuser hast du auch aus der zweiten oder dritten Reihe oft einen schönen Ausblick. Andreas’ persönliche Empfehlung, ebenfalls unbezahlt, ist das Alohilani Resort direkt am Waikiki Beach, oft mit Paketen inklusive Parken oder Frühstück.
Zum Buchen empfiehlt Kevin Gondola.ai*: Du bekommst Cashback auf deine Buchung, behältst bei Kettenhotels deine Statusvorteile und sammelst weiter Punkte. Wird die Rate später günstiger, bucht Gondola dich automatisch um. Was Andreas im bekanntesten Hotel von Waikiki erlebt hat und warum er trotzdem wiederkam, hörst du ab Minute 38:25.
Fremdwährungsgebühren, Bargeld und Trinkgeld
Auf Hawaii zahlst du in US-Dollar, und je nach Kreditkarte fallen über 2 % Fremdwährungsgebühren an. Welche meilen- und punktefähigen Karten in Deutschland ohne diese Gebühr auskommen, hörst du ab Minute 46:26.
Checkliste: Vier Wege gegen Fremdwährungsgebühren
- Karte ohne Fremdwährungsgebühr: Unter den meilen- und punktefähigen Karten ist die Auswahl klein, und es gibt sie nur in Deutschland.
- Curve: Die App gibt dir eine Debitkarte, hinter der deine eigene Kreditkarte liegt. Je nach Abo zahlst du ohne Fremdwährungsgebühr.
- Revolut: Das Online-Konto mit Debitkarte bietet je nach Abo Freigrenzen für den Währungstausch, auch beim Abheben am Automaten.
- US-Kreditkarte: Du zahlst in Landeswährung, und viele US-Karten verlangen auch im Ausland keine Fremdwährungsgebühr.
Curve* und Revolut* kannst du nach der Reise meist auf ein günstigeres Abo zurückstufen. Lies vorher die Bedingungen.
Für den Mietwagen brauchst du trotzdem eine Kreditkarte, Debitkarten nehmen viele Vermieter nicht an. Die Kaution wird nur reserviert, Fremdwährungsgebühren fallen dafür meist nicht an.
Bargeld brauchst du in den USA kaum, Andreas reist seit Jahren ohne. Das Trinkgeld wählst du am Ende der Zahlung direkt am Kartenterminal.
Einkaufen mit Bonusprogrammen
In den USA lohnt es sich, bei den Bonusprogrammen von Supermärkten, Restaurants und Modeketten mitzumachen. Oft genügt an der Kasse deine Telefonnummer, und du bekommst bessere Preise und Coupons. Auf Hawaii empfiehlt Andreas Safeway und Foodland, Macadamianüsse kaufst du am günstigsten bei Walmart.
Für viele Apps brauchst du ein US-Konto im App Store oder bei Google Play. Wie du ein Konto für ein anderes Land anlegst, zeigt Kevin auf seinem YouTube-Kanal.
US-Telefonnummer und kostenlose Testtarife
Am günstigsten surfst du mit einer eSIM. Einige US-Mobilfunkanbieter lassen dich ihren Tarif außerdem einmal kostenlos testen, ohne Zahlungsmittel, etwa Visible, Verizon und T-Mobile. Aktivieren kannst du die eSIM nur auf US-Boden, am besten gleich nach der Landung am Flughafen.
Lieber mit Punkten ins Resort? Wie du im Alltag Punkte und Meilen sammelst, mit denen du Flüge und Hotels bezahlst, zeigen wir dir im CleverPoints-Masterkurs. Zur Warteliste →
Häufige Fragen
Welche Hawaii-Insel eignet sich für die erste Reise?
Für den Start empfiehlt Andreas Oahu und Big Island in Kombination. Auf Oahu mit Honolulu und Waikiki ist viel los, Big Island ist so groß wie alle anderen Inseln zusammen, dort brauchst du mehr Zeit fürs Fahren. Wer es ruhiger und grüner mag, plant zusätzlich Kauai ein, Andreas’ Lieblingsinsel. Maui lockt mit dem Vulkan Haleakalā und der Road to Hana.
Wie viele Tage sollte ich für Hawaii einplanen?
Plan mindestens 14 Tage auf den Inseln ein, mit An- und Abreise etwa 16. Pro Insel solltest du mindestens vier Nächte bleiben, dazu etwas Puffer für den Jetlag. Nimmst du Maui oder Kauai dazu, sind drei Wochen entspannter.
Wie funktioniert Inselhopping auf Hawaii?
Zwischen den Inseln fliegst du, Fähren gibt es nicht. Es gibt viele Verbindungen am Tag, klassisch mit Hawaiian Airlines, auf kleinere Inseln wie Molokai auch mit kleinen Maschinen. Auch auf diesen Flügen sammelst du Meilen. Plan jede Insel als eigenen Aufenthalt mit mehreren Nächten, Tagesausflüge auf eine andere Insel sind zu gehetzt.
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Andreas Dini sammelt Punkte und Meilen über Ländergrenzen hinweg. Auf Instagram zeigt er als @cleverpoints jede Woche die aktuellen Sammel-Deals für Deutschland und Österreich.
Kevin Cobb kennt die österreichische Meilenszene von innen. Auf seinem YouTube-Kanal Points Travel Tech Austria testet er Airlines und Hotels, am liebsten in der First Class.
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