PAYBACK in Meilen umwandeln: So holst du beim Transferbonus das Maximum raus

Episode 20 · PAYBACK & Alltag · 4. Juni 2026 · 55 Min.

Lieber als Podcast hören?

In der Theorie sind es ein paar Klicks: PAYBACK-Punkte rein, Miles-&-More-Meilen raus.

In der Praxis kommen die Fragen spätestens, wenn die nächste Bonusaktion läuft. Für viele ist der Transfer der erste echte Berührungspunkt zwischen PAYBACK und Miles & More. Wer zu früh transferiert, lässt bei 10.000 Punkten bis zu 2.500 Bonusmeilen liegen. In dieser Folge zeigen wir dir, wie du beim nächsten Transfer keine Bonusmeilen verschenkst.

Darüber sprechen wir in Episode 20

  1. Wann sich der Transfer für dich lohnt und wann nicht
  2. Warum sich das Warten auf den Transferbonus fast immer auszahlt
  3. Wie ihr Punkte aus mehreren PAYBACK-Konten im Haushalt bündelt
  4. Welche Fehler dich beim Transfer Punkte kosten können

Diese Folge ist perfekt für dich, falls du …

  • deine PAYBACK-Punkte zum ersten Mal in Meilen umwandeln willst
  • mit Partner oder Familie sammelst und eure Punkte für eine gemeinsame Reise bündeln willst
  • in Deutschland und Österreich PAYBACK-Punkte sammelst

Hör rein und hol beim nächsten Transfer das Maximum aus deinen Punkten:

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Stand: 19. Oktober 2026

Zwei Kartenthemen gehören zum Sammeln mit PAYBACK: In Deutschland schützt die kostenlose PAYBACK American Express Card deine PAYBACK-Punkte vor dem Verfall. Und wer länger auf eine große Reise sammelt, schützt seine Meilen mit einer Miles-&-More-Kreditkarte. Boni und Gebühren ändern sich laufend, hier steht, was heute gilt. Mindestumsatz und Fristen stehen jeweils beim Anbieter.

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Das Wichtigste in Kürze

  • PAYBACK-Punkte aus Deutschland und Österreich wandelst du nur in ein Vielfliegerprogramm um: Miles & More. Ab 200 Punkten geht das jederzeit im Verhältnis 1:1.
  • Mehr bringt der Transferbonus. Er läuft meist zweimal im Jahr, zu Jahresbeginn und im Sommer, und brachte bisher meist 20 bis 25 % mehr Meilen. Bei 25 % werden aus 10.000 Punkten 12.500 Meilen.
  • Bisher gab es den Bonus ab 4.000 Punkten pro Transfer und für höchstens 75.000 Bonusmeilen pro Aktion. Die genauen Bedingungen legt jede Aktion neu fest.
  • Wer zu zweit sammelt, bündelt über das gemeinsame Punktekonto (nur PAYBACK Deutschland) oder den Miles-&-More-Familienpool.
  • Die häufigsten Fehler: unterschiedliche Nachnamen auf beiden Konten und eine vertippte Servicekartennummer.

Kapitel

  • 00:00 Worum es beim Transferbonus geht
  • 02:16 Für wen sich der Transfer lohnt
  • 06:24 Was du mit Miles-&-More-Meilen machen kannst
  • 09:31 Standardtransfer oder Bonusaktion?
  • 13:54 So läuft der Transferbonus ab
  • 17:49 Mehrere PAYBACK-Konten im Haushalt
  • 20:42 Gemeinsames Punktekonto und Familienpool
  • 27:23 Servicekartennummer und Nachname in Deutschland und Österreich
  • 29:46 Das richtige Timing
  • 35:53 Wenn der Transfer nicht klappt
  • 44:26 Meilenverfall verhindern
  • 49:24 Die sechs wichtigsten Punkte

Zusammenfassung der Episode

Erst das Ob, dann das Wie

Bevor es um den Transfer geht, stellen wir eine unbequeme Frage: Lohnt er sich für dich überhaupt? Meilen ohne Plan liegen im schlimmsten Fall herum, bis sie verfallen. Oder du löst sie hektisch für einen Flug ein, der den Wert nicht hergibt.

Zwei Gruppen lassen ihre Punkte besser bei PAYBACK. Wer nur Pauschalreisen bucht, denn Miles-&-More-Meilen löst du für Flüge ein, nicht für Hotel- oder All-inclusive-Pakete. Und wer „einfach mal sammelt“, ohne Ziel. Transferieren lohnt sich, wenn du weißt, wohin es geht: in zwölf Monaten nach New York oder im nächsten Herbst zum ersten Mal Business Class.

Was du mit Miles-&-More-Meilen machen kannst

PAYBACK-Punkte wandelst du in Deutschland und Österreich nur in Miles & More um. Damit fliegst du mit Lufthansa, Austrian und Swiss, den anderen Airlines der Lufthansa Group und den Partnern der Star Alliance, insgesamt über 25 Airlines. Du buchst immer über Miles & More, nicht auf der Website der Airline. Genau darüber stolpern viele Einsteiger.

Standardtransfer oder Bonusaktion?

Ab 200 Punkten kannst du jederzeit im Verhältnis 1:1 transferieren, kostenlos und ohne Zusatzbedingungen. Sinnvoll ist das selten. Meist zweimal im Jahr, zu Jahresbeginn und im Sommer, läuft eine Bonusaktion mit mehr Meilen für dieselben Punkte. Mit 25 % Bonus werden aus 10.000 Punkten 12.500 Meilen statt 10.000.

Der Standardtransfer passt nur, wenn dir für einen gefundenen Prämienflug ein paar Meilen fehlen oder deine PAYBACK-Punkte vor der nächsten Aktion verfallen. In Deutschland stoppt die kostenlose PAYBACK American Express Card* den Verfall. Wann Kevin und Andreas selbst ohne Bonus transferiert haben, hörst du ab Minute 11:58.

So läuft der Transferbonus ab

Die Aktion läuft meist einen ganzen Monat. Du transferierst über die PAYBACK-Website deines Landes, die Bonusmeilen kommen als zweite Buchung auf dein Miles-&-More-Konto. Am Handy ist die Transferseite schwer zu finden, hier geht es direkt hin: PAYBACK Deutschland und PAYBACK Österreich. Die Bedingungen legt jede Aktion neu fest. Bisher typisch waren:

  • Bonushöhe: meist 20 oder 25 %, manchmal nur 10 %. Der Rekord lag bei 30 % zum Jubiläum 30 Jahre Miles & More.
  • Mindestmenge: Den Bonus gab es ab 4.000 Punkten pro Transfer.
  • Obergrenze: höchstens 75.000 Bonusmeilen pro Aktion, bei 25 % also 375.000 Punkte.

PAYBACK Deutschland und PAYBACK Österreich sind getrennte Programme, nehmen aber zeitgleich teil. Wer in beiden Ländern sammelt, transferiert beide Konten auf dasselbe Miles-&-More-Konto und bekommt zweimal den Bonus.

Jeden Schritt des Transfers zeigt dir Andreas in seinem kostenlosen Transfer-Guide.

Mehrere PAYBACK-Konten im Haushalt

Lebt ihr zu zweit, lohnt sich für jeden ein eigenes PAYBACK-Konto. Mehrfachpunkte-Coupons gibt es meist einmal pro Konto, mit zwei Konten also doppelt so viele. Wie du ein Konto gezielt „aushungern“ lässt, damit Welcome-Back-Coupons kommen, erzählt Andreas ab Minute 19:04.

Beim Transfer sollen die Punkte aber auf einem Miles-&-More-Konto landen. Von dort bucht einer für alle auf einem Ticket. Dafür gibt es zwei Wege:

Gemeinsames Punktekonto (nur PAYBACK Deutschland): Über payback.de/upgrade legst du ein zweites, neues Konto an, das von Anfang an mit deinem verknüpft ist. Zwei bestehende Konten lassen sich so nicht verbinden. Jeder sammelt mit eigenen Coupons, der Punktestand ist gemeinsam.

Miles-&-More-Familienpool: Hier bündelst du schon gesammelte Meilen von zwei Erwachsenen und bis zu fünf Kindern unter 18. Jeder behält sein Konto, gebucht wird aus dem gemeinsamen Topf, die ältesten Meilen gehen zuerst weg.

Zwei Unterschiede zwischen den Ländern: In Deutschland ist deine Servicekartennummer nach dem ersten Transfer fest mit dem PAYBACK-Konto verknüpft. In Österreich tippst du sie jedes Mal neu ein. In beiden Ländern gilt: Der Nachname muss auf beiden Konten gleich sein, sonst kommen die Punkte zurück.

Das richtige Timing

Der Klassiker: Die Aktion startet, und am ersten Tag geht alles raus. Was du im Lauf des Monats noch sammelst, bleibt dann ohne Bonus liegen, außer du erreichst noch einmal die Mindestmenge. Andreas transferiert deshalb drei bis vier Werktage vor Aktionsende.

Vorher lohnt ein Blick auf gesperrte Punkte. Bei Online-Einkäufen und Gutscheinen gibt PAYBACK die Punkte erst nach der Rückgabefrist frei, im Konto stehen sie in Klammern. Wie Andreas seine Weihnachtseinkäufe rund um die Sperrfrist plant, hörst du ab Minute 35:06.

Wenn der Transfer nicht klappt

Meist läuft alles glatt. Die zwei häufigsten Fehler: Der Nachname stimmt nicht überein (Müller mit „ü“ gegen „ue“, der Name vor und nach der Heirat). Oder die 15-stellige Servicekartennummer ist vertippt. Kevins Tipp: In der Miles-&-More-App lange auf die Nummer tippen und sie kopieren.

Bei großen Beträgen prüft Miles & More inzwischen öfter von Hand, vor allem beim ersten Transfer über 30.000 Punkte. Dann sind die Punkte bei PAYBACK weg und die Meilen noch nicht da, im Fall von Andreas bis zu einer Woche lang.

Meilenverfall verhindern

Miles-&-More-Meilen verfallen nach 36 Monaten. Wer über Jahre auf eine große Reise sammelt, braucht Schutz: einen Vielfliegerstatus oder, für die meisten realistischer, eine Miles-&-More-Kreditkarte. In Deutschland ist das die Lufthansa Blue* oder Lufthansa Gold*, in Österreich die Austrian Miles & More Premiumcard, die Diners Club Gold oder die Diners Club Vintage. Der Schutz gilt nur für das Konto des Karteninhabers, nicht für den ganzen Pool. Warum das bei Kevins Eltern zum Problem wird, erzählt er ab Minute 46:59.

Die sechs wichtigsten Punkte

Checkliste für deinen PAYBACK-Transfer

  • Erst der Plan: Transferiere nur, wenn du eine konkrete Reise im Blick hast. Ohne Plan lässt du die Punkte liegen oder löst sie anders ein.
  • Auf den Bonus warten: Der Standardtransfer im Verhältnis 1:1 geht das ganze Jahr, lohnt sich aber selten. Die Bonusaktionen kommen meist zweimal im Jahr.
  • Konten im Haushalt bündeln: In Deutschland über das gemeinsame Punktekonto, in beiden Ländern über den Miles-&-More-Familienpool.
  • Spät transferieren: Erst drei bis vier Werktage vor Ende der Aktion. So nimmst du die Punkte mit, die du im Aktionsmonat noch sammelst.
  • Daten prüfen: Nachname und 15-stellige Servicekartennummer. Daran liegt es in neun von zehn Fällen, wenn ein Transfer nicht klappt.
  • Meilen schützen: Wer langfristig sammelt, braucht einen Verfallschutz. Für die meisten ist das eine Miles-&-More-Kreditkarte.

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Häufige Fragen

Wie wandle ich PAYBACK-Punkte in Meilen um?

Über die PAYBACK-Website deines Landes, bei PAYBACK Deutschland wie bei PAYBACK Österreich. Ab 200 Punkten geht das jederzeit im Verhältnis 1:1, und zwar nur zu Miles & More. Mehr Meilen bekommst du während einer Transferbonus-Aktion.

Wann gibt es den PAYBACK-Transferbonus?

Meist zweimal im Jahr, zu Jahresbeginn und im Sommer, jeweils rund einen Monat lang. Bisher lag der Bonus meist bei 20 bis 25 %, mit einer Mindestmenge von 4.000 Punkten pro Transfer und höchstens 75.000 Bonusmeilen pro Aktion. Die genauen Bedingungen legt jede Aktion neu fest.

Kann ich PAYBACK-Punkte aus Deutschland und Österreich auf ein Miles-&-More-Konto übertragen?

Ja. Beide Programme nehmen zeitgleich an der Aktion teil, und du transferierst beide Konten parallel auf dasselbe Miles-&-More-Konto. Beide Transfers bekommen den Bonus. Wichtig: Der Nachname muss auf allen Konten gleich geschrieben sein.

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Deine Hosts

Andreas Dini

Andreas Dini sammelt Punkte und Meilen über Ländergrenzen hinweg. Auf Instagram zeigt er als @cleverpoints jede Woche die aktuellen Sammel-Deals für Deutschland und Österreich.

Kevin Cobb

Kevin Cobb kennt die österreichische Meilenszene von innen. Auf seinem YouTube-Kanal Points Travel Tech Austria testet er Airlines und Hotels, am liebsten in der First Class.

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